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Heute allergische Rhinitis, morgen Asthma? - Steigen Sie aus dem Allergie-Zug aus!
Veröffentlicht am: Freitag, 29. Januar 2010
Als Allergiker kennen Sie nur allzu gut die Symptome, die den Beginn der Allergiesaison ankündigen: permanente Niesanfälle, eine verstopfte oder ständig laufende Nase und tränende Augen. Was Sie aber vielleicht nicht wissen, ist, dass die Pollensaison als Folge der weltweit sich ändernden Umweltbedingungen immer früher anfängt. Das heißt, während die Pollensaison früher üblicherweise im Frühjahr losging, kann sie jetzt schon im Januar anfangen! Obwohl es zur Behandlung der allergischen Rhinitis (Heuschnupfen / allergischer Schnupfen) schnell wirksame Medikamente gibt, werden die unangenehmen Symptome bei Allergikern oft nur unzureichend behandelt und manchmal sogar ignoriert. Aber Vorsicht: Eine allergische Rhinitis sollte nicht einfach ertragen und ignorieren werden! Wenn der Schnupfen nicht behandelt wird, kann er sich stark verschlimmern, gewissermaßen die Atemwege "hinunterwandern" und zu Asthma werden! Experten sprechen dann von einem Etagenwechsel. Umgekehrt bekommen Menschen mit Asthma oft Dauerschnupfen. Aufgrund dieser Erkenntnis empfiehlt die Nichtregierungsorganisation ARIA (Allergic Rhinitis and its Impact on Asthma) vernünftigerweise, dass Patienten mit Dauerschnupfen auf Asthma untersucht werden sollten und solche mit ständigem Asthma auf Rhinitis.
Allergische Rhinitis betrifft die oberen Luftwege, Asthma die unteren; um optimale Wirksamkeit und Sicherheit zu erzielen, sollte eine kombinierte Strategie zur Behandlung der oberen und unteren Luftwege angewandt werden. Sowohl bei der Behandlung von allergischer Rhinitis als auch von Asthma ist es wichtig, dass wirksame Medikamente direkt zum Ort der Entzündung gelangen. Das Antihistamin Azelastin zum Beispiel ist eine wirksame und verlässliche Arznei gegen allergische Rhinitis und wird per Nasenspray direkt in die Nase befördert. Bei der Behandlung von Asthma ist die Inhalationstherapie die gebräuchlichste und wirksamste Methode, um unterschiedliche Medikamente direkt in die Lunge zu befördern. Der Novolizer®, ein bedienerfreundliches Inhaliergerät, hat sich als effektiv und verlässlich erwiesen und ermöglicht, eine Reihe von Asthmamedikamenten in alle Bereiche der asthmatischen Lunge zu verteilen.
Mit dem neuen Jahr beginnt wieder eine neue Pollensaison und Rhinitispatienten leiden wieder an den typischen Symptomen des allergischen Schnupfens. Diese Symptome können extrem lästig sein und sich auf alle Lebensbereiche wie Schlaf, Alltagsaktivitäten, im Schulalltag und bei der Arbeit auswirken. Da 2010 das offizielle "Lungenjahr" ist, ermutigt ARIA Patienten dazu, ihre Lungengesundheit selbst in die Hand zu nehmen. Patienten sollten sich fragen, ob all ihre Symptome auf allergische Rhinitis hinweisen oder ob es sich auch um Asthma handeln könnte. Die Antwort auf diese Frage ist wichtig, denn bei einer unbehandelten Entzündung der oberen Luftwege (wie bei einer allergischer Rhinitis) den Atemwegstrakt hinunter zu den Lungen wandern und sich zu Asthma entwickeln kann. Auf ihrer Website (www.whiar.org) hat ARIA drei interaktive Fragebögen zur Lungengesundheit eingestellt. Diese sollen Patienten dabei helfen zu entscheiden, ob sie mit ihren Ärzten über allergische Rhinitis, Asthma oder eine bessere Asthmakontrolle sprechen sollten. In dem Fragebogen über allergische Rhinitis werden Patienten gefragt, welche Symptome an Nase und Augen auftreten, was diese Symptome verursacht, wie lange sie dauern und wie sie sich im Alltag auswirken. Der Fragebogen über Asthma enthält Fragen zu Risikofaktoren und Symptomen der Patienten. Eine sorgfältige Untersuchung der positiven und negativen Antworten auf die Symptom-Fragen gibt Hinweise zur Diagnose der Krankheit. Diese wiederum kann eine sehr hilfreiche Basis für das Gespräch mit dem Hausarzt sein. So sind zum Beispiel Atemnot oder Kurzatmigkeit, Husten (besonders nachts) und Engegefühl in der Brust klassische Asthmasymptome, Niesattacken, eine ständig laufende und juckende Nase sowie tränende Augen hingegen typische Rhinitissymptome.
Die Symptome des allergischen Schnupfens müssen schnell und effektiv behandelt werden, um das Asthmarisiko zu minimieren. Die topische Behandlung mit einem Antihistamin hat viele Vorteile. Zum einen gibt ein Nasenspray das Medikament direkt an den Ort der allergischen Entzündung in der Nase ab und somit kann es sofort wirken. Zum zweiten können bei der lokalen Verabreichung auch weniger Nebenwirkungen auftreten als bei der Tablettenform. Azelastin Nasenspray ist einfach zu handhaben und verschafft schnell Erleichterung von den Rhinitissymptomen. Als Nasenspray lindert Azelastin innerhalb von 15 Minuten die Symptome und als Augentropfen hilft es nach 3 Minuten gegen rote und juckende Augen (Baumgarten et al. 1994, Greiff et al. 1997). Da die Wirkung bis zu 12 Stunden anhält, muss Azelastin Nasenspray nur zweimal täglich angewendet werden (morgens und abends). Der größte Vorteil von Azelastin ist, dass es im Gegensatz zu anderen Medikamenten zur Behandlung von Rhinitis nur bei Bedarf eingesetzt werden muss.
Die Mehrheit der Rhinitispatienten muss auch gegen Asthma behandelt werden. Heutzutage ist die Inhalationstherapie die wirksamste Art und Weise der Asthmabehandlung. Die Inhalation minimiert die zu verabreichende Medikamentenmenge und garantiert eine schnelle Wirkung. Damit treten weniger und nicht so schwere Nebenwirkungen auf wie bei der systemischen Verabreichung (z. B. in Form von Tabletten oder Saft). Trockenpulverinhalatoren (Dry Powder Inhalers, DPI) wie der Novolizer® sind einfach im Gebrauch und Patienten müssen den Inhaliervorgang nicht mit der Bedienung des Geräts koordinieren (Newman et al. 2002). DPIs haben auch eine höhere Wirkstoffablagerung in der Lunge als Inhalatoren, bei denen man drücken und atmen muss (z.B. mit Treibmittel betriebene Dosieraerosole). Der Novolizer® ist ein modernes Multidosisgerät, das es den Patienten ermöglicht, ihre Arznei jedes Mal einfach und erfolgreich zu inhalieren. Außerdem gibt es ein Feedback über die Anzahl der genommenen Stöße, was zu einer besseren Therapiekontrolle führt. Laut ADMIT, dem Aerosol Drug Management Improvement Team, sollte ein Inhaliergerät nur dann verschrieben werden, wenn sichergestellt ist, dass der Patient es korrekt bedienen kann. Der Novolizer® erfüllt am besten die Forderungen und Empfehlungen der internationalen Experten (Lavorini et al. 2008). Mit dem Novolizer® ist die Verabreichung der Arznei unabhängig von der Einatmung und der Koordination des Patienten und darum gewährleistet er Sicherheit für erfolgreiches Inhalieren (Petzold et al. 2008).
Baumgarten CR et al 1994, J Pharmacol Ther, 3: 43-51. 43-51.
Greiff L et al 1997, Clin Exp Allergy, 27: 438-44.
Newman SP et al. Respir Med 2002; 96: 293-304.
Lavorini F et al. Respir Med 2008; 102: 593-604.
Petzold et al., JOURNAL OF AEROSOL MEDICINE AND PULMONARY DRUG DELIVERY; Vol.21, Nummer 3, 2008.
Weitere Informationen:
www.admit-online.info
www.novolizer.com
www.azelastine.info
www.meda.se
Der kostenlose E-Mail Newsletter AzelastinE-News gibt Rhinitispatienten die Möglichkeit, weitere Informationen zu Rhinitis, Pollen, Hausstaubmilben, Allergien, Behandlungsmöglichkeiten und den Rat von Experten zu bekommen. AzelastineE-News wird vier Mal im Jahr herausgegeben und kann auf dem Azelastine Internetportal http://www.azelastine.info bestellt werden.
ARIA hat eine Reihe von interaktiven Fragebögen zur Lungengesundheit herausgegeben. Sie sollen Patienten dabei helfen zu entscheiden, ob sie mit ihrem Arzt über allergische Rhinitis, Asthma oder bessere Asthmakontrolle sprechen sollten.
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