AzelastinE-News - 2/2010
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
nichts erinnert mehr an den langen und kalten Winter: Endlich sprießen die Bäume, die Wiesen sind grün und blühen! Doch mit den Blüten von Bäumen und Gräsern ist auch die Heuschnupfensaison wieder in vollem Gange - schlechte Zeiten also für alle, die unter einer sogenannten allergischen Rhinitis leiden!
Doch Rhinitis ist nicht gleich Rhinitis - viele Betroffene leiden nur kurzfristig unter den Symptomen, andere haben das ganze Jahr über mit schweren Beschwerden zu kämpfen. In der aktuellen Ausgabe des News-letters erfahren Sie, welche Form der Behandlung die Spezialisten für Sie empfehlen und wie schnell Ihre Symptome mit einer Behandlung direkt am Ort des Geschehens verschwinden!
Warum Birkenallergiker ausgerechnet in diesem Jahr unter einem verstärkten Pollenflug zu leiden haben, können Sie bei der detaillierten Vorstellung dieses Vertreters der Frühblüher nachlesen.
In der aktuellen Frage an den Experten wird beleuchtet, was es mit einem sogenannten Etagenwechsel auf sich hat. Mit Hilfe unseres Fragbogens können Sie abschließend testen, ob Ihre Symptome eher auf Heuschnupfen oder Asthma hindeuten.
Viel Spaß bei der aktuellen Ausgabe wünscht Ihnen
Ihr Newsletter - Team "Rhinitis"

Behandlung am Ort des Geschehens - Der Schlüssel zur erfolgreichen Rhinitis-Therapie
Mit den blühenden Bäumen und Wiesen ist für Allergiker die Heuschnupfensaison wieder in vollem Gange: eine juckende und verstopfte Nase, tränende Augen und ständiges Niesen sind die lästigen Symptome, unter denen Patienten mit einer allergischen Rhinitis leiden. Wen der Heuschnupfen plagt, der schläft oft schlecht und fühlt sich schlapp und angeschlagen. Doch mit Hilfe der richtigen Therapie lassen sich lästige Allergiesymptome schnell in den Griff bekommen. Antihistaminika mit dem Wirkstoff Azelastin können direkt am Ort des Geschehens eingesetzt werden. Egal ob als Spray in der juckenden Nase oder als Tropfen in den tränenden Augen - das lokal wirksame Anthistaminikum muss wirklich nur dann angewandt werden, wenn tatsächlich Symptome auftreten. Azelastin entfaltet beispielsweise innerhalb von 12 bis 15 Minuten seine Wirkung und verschafft damit schnelle Linderung der Beschwerden für bis zu 12 Stunden. Neben einer langanhaltenden und schnellen Wirksamkeit zeichnet sich Azelastin durch eine sehr gute Verträglichkeit aus.
Millionen von Menschen leiden weltweit unter den Symptomen einer allergischen Rhinitis (AR). Erschreckenderweise sind von Jahr zu Jahr mehr betroffen, so die Prognose der Experten. Und nicht immer müssen die Auslöser Pollen sein, oft sind auch Nahrungsmittel, Haustiere und Hausstaubmilben die Ursache einer allergischen Rhinitis. Je nach Dauer und Ausprägung der Symptome unterscheidet die Initiative "Allergic Rhinitis and its Impact on Asthma" (ARIA), die in Zusammenarbeit mit der WHO ins Leben gerufen wurde, verschiedene Stadien der allergischen Rhinitis. Neben leichten und kurzfristigen Beschwerden, unter denen etwa 20% der AR-Patienten leiden, treten bei etwa 40% der Allergiker kurzfristige und mäßig schwere Beschwerden auf. Ganzjährig leichte Beschwerden können bei etwa 5% der Patienten mit Rhinitis festgestellt werden, wohingegen ganzjährig Beschwerden mit mäßiger oder schwerer Ausprägung bei etwa 35% der Betroffenen registriert werden.
Während von der ARIA bei leichten, kurzfristigen Beschwerden zusätzlich Cromone und bei ganzjährig mäßigen oder schweren Beschwerden eine Kombination mit topischen Glukokortikoiden empfohlen wird, stellen die Basis der Behandlung aller Stadien der allergischen Rhinitis moderne Antihistaminika dar. Diese sollte nach Ansicht der Mediziner entweder als Nasenspray oder in Form von Tabletten eingenommen werden. Aber wussten Sie schon, dass die lokale Behandlung mit Antihistaminika viele Vorteile gegenüber Tabletten hat? Zum einen gibt ein Nasenspray oder Augentropfen das Medikament direkt an den Ort der allergischen Entzündung ab und somit kann es sofort wirken. Zum zweiten können bei der lokalen Verabreichung auch weniger Nebenwirkungen auftreten als bei der Einnahme von Tabletten. Azelastin Nasenspray ist beispielsweise einfach zu handhaben und verschafft schnell Erleichterung von den Rhinitissymptomen. Als Nasenspray lindert Azelastin innerhalb von 15 Minuten die Symptome und als Augentropfen hilft es bereits nach 3 Minuten gegen rote und juckende Augen. Da die Wirkung bis zu 12 Stunden anhält, muss Azelastin Nasenspray während der Allergiesaison nur zweimal täglich angewendet werden (morgens und abends). Der größte Vorteil von Azelastin ist, dass es im Gegensatz zu anderen Medikamenten zur Behandlung von Rhinitis nicht kontinuierlich, sondern nur bei Bedarf eingesetzt werden muss. Betroffene brauchen Azelastin also wirklich nur dann anwenden, wenn sie mit Allergenen in Kontakt kommen.
Egal ob Sie unter Heuschnupfensymptomen in Folge des aktuellen Pollenfluges leiden oder Ihnen Allergiesymptome ganzjährig zu schaffen machen, eine Therapie mit Azelastin, die sowohl gut vertragen wird, einfach in der Anwendung ist und schnell wirkt trägt zur Verbesserung Ihrer Lebensqualität bei!

Steckbrief: Birke (lat: betula)
Familie: Die Birken bilden eine Gattung von Laubbäumen in der Familie der Birkengewächse (Betulaceae).
Heimat: Europa, Nordamerika, Asien bis Japan
Birken sind sommergrüne Bäume oder Sträucher. Sie gehören zu den sehr schnell wachsenden Gehölzen und können ausgewachsen bis zu 30 Meter hoch werden. Bei vielen Birkenarten ist die Rinde auffällig hell bis weiß. Alle Birken werden windbestäubt, weshalb in der Blütezeit - im Jahr 2010 von Ende März bis voraussichtlich Ende Mai - große Mengen an Pollen ausgeschüttet werden. Die Blütenstände heißen Kätzchen. Die männlichen Blütenstände sind hängend, die weiblichen aufgerichtet. Die vielen kleinen geflügelten Samen, welche im Herbst reif werden, befinden sich zwischen den Hochblättern im Fruchtstand.
Birkenpollen haben ein hohes allergenes Potenzial. Rund die Hälfte der Allergiker reagiert auf Birkenpollen. Nun haben schlechte Zeiten für alle Betroffenen begonnen, denn die Europäische Stiftung für Allergieforschung (ECARF) geht für 2010 von einem vergleichsweise starken Pollenflug der Birke aus! Denn die vergangenen Aufzeichnungen haben einen Zweijahresrhythmus der Birkenpollenintensität festgestellt. Dies bedeutet, dass sich in Jahren mit "geraden" Jahreszahlen regelmäßig hohe Mengen an Birkenpollen nachweisen, während es in "ungeraden" Jahren wie dem vergangenen meist geringeren Birkenpollenflug gab. Wissenschaftlich ist der Grund hierfür noch nicht eindeutig geklärt, für fruchttragende Bäume wie Apfel- oder Birnbäume gibt es aber vergleichbar sogenannte "Mastjahre", in denen die Bäume stark blühen und somit einen besonders hohen Ertrag an Früchten liefern.

Häufige Anfragen allergiegeplagter Menschen:
Meine Heuschnupfensymptome, z.B. meine juckende Nase und tränenden Augen, werden immer ausgeprägter und manchmal leide ich auch unter Hustenreiz. Jetzt hat mir der Apotheker die Einnahme von Antihistaminika empfohlen, um einen Etagenwechsel zu vermeiden. Was muss ich bei diesen Medikamenten beachten und was genau versteht man unter diesem Etagenwechsel?
Bei einer Pollenallergie handelt es sich um eine entzündliche Reaktion der oberen Atemwege, d.h. Nasenschleimhaut und Augen sind betroffen. Bleiben die Symptome unbehandelt bzw. werden diese nur unzureichend therapiert, können die Entzündungsherde auf die unteren Atemwege, also auf Bronchien und Lunge, übergreifen. Unter einem sogenannten Etagenwechsel versteht der Fachmann die Entwicklung von Asthma in Folge einer unzureichend- oder unbehandelten Allergie. Wenn bei Ihnen außer den typischen Nasen- und Augensymptomen auch Hustenreiz auftritt, kann dies ein erstes Zeichen für einen Etagenwechsel hin zu Asthma sein. Daher ist es wichtig, ihre Allergie immer dann effektiv zu behandeln, wenn Symptome auftreten.
Das moderne Antihistaminikum Azelastin beispielsweise wirkt nicht nur antiallergisch, sondern auch antientzündlich und mastzellenstabilisierend. Somit wirkt es effektiv in Minutenschnelle genau dann, wenn sich die ersten Anzeichen bemerkbar machen. Da die Wirkung bis zu 12 Stunden anhält, müssen Sie sowohl Augentropfen als auch Nasenspray in Zeiten des Kontaktes mit Allergenen nur 2-mal täglich anwenden. Sollte Ihr Arzt allerdings bereits einen Übergang zum Asthma feststellen, sollten Sie eventuell noch zusätzlich Medikamente gegen Asthma einnehmen.
Gute Besserung wünscht Ihre Redaktion!

Asthma oder Rhinitis?
Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihre Symptome auf Rhinitis oder Asthma hindeuten, beantworten Sie folgenden Fragbogen. Ihr Arzt bespricht sicherlich gerne mit Ihnen die Ergebnisse, dann haben Sie Gewissheit!
>> Fragebogen (PDF)