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AzelastinE-News - 1/2009

Liebe Leser,

herzlich willkommen zur ersten Ausgabe unseres Patienten-Newsletters zum Thema Rhinitis, der ab sofort einmal im Quartal erscheinen wird.

Leiden Sie unter einer laufenden und juckenden Nase sowie häufigem Niesen? Dann wissen Sie, wie schrecklich und belastend diese Symptome sind und haben bestimmt viele Fragen zur Diagnose sowie zu hilfreichen und effektiven Therapien.

Die Pollenflugzeit beginnt bereits jetzt. Der elektronische Newsletter für Patienten hilft Ihnen, Ihr Leiden besser zu verstehen und versorgt Sie mit ausführlichen Informationen rund um das Thema Rhinitis.

In jedem Newsletter wird ein Themenschwerpunkt zur Rhinitis besprochen. Diesmal geht es um die Frage, ob die globale Erwärmung Ursache des frühen Pollenflugs sein kann. Sie erfahren aber auch Wertvolles über die Erle und die Beifussambrosie. Ihre Fragen und unsere Antworten sind eine weitere Rubrik, beispielsweise "wie soll ich Azelastin anwenden?" oder "wie werde ich die Hausstaubmilben los?".

Expertentipps, diesmal zur Vermeidung von Hausstauballergien, sollen Ihnen Rat geben und Hilfe sein. Wenn Sie dann noch Ihr Wissen zu Pollen und Allergien überprüfen möchten, können Sie die Fragen am Ende des Newsletters beantworten.

Viel Spaß beim Lesen und Raten wünscht Ihnen

Ihr Team von AzelastinE-News

Globale Erwärmung: führt sie zu vermehrten Allergien oder Erkältungen?

Schnupfen, Niesreiz, eine laufende oder verstopfte Nase - der Frühling ist die am meisten gehasste Jahreszeit für Allergiker. Sie können ihr Leben in dieser Jahreszeit kaum genießen. Bei manchen kribbelt es auch das ganze Jahr über in der Nase. Selbst im Winter hat das oft nichts mit einer Erkältung zu tun. Die Pollen- und Sporensaison ist europaweit ganzjährig. Viele Schnupfen haben eine allergische Ursache. Die Betroffenen setzen ihre Hoffnung auf einfache und wirksame Therapien, die ihnen die Lebensqualität zurückgeben. Topische Antihistamine - wie der Wirkstoff Azelastin- sind in diesen Fällen besonders zu empfehlen.

Die neue Saison hat gerade begonnen: Haselnuss und Erle schicken ihre Pollen auf die Reise durch Europa. Seit Jahren werden in den meisten europäischen Ländern Pollenflugkalender geführt. Was blüht wann, wie lange und in welchem Ausmaß? Das interessiert die Wissenschaftler besonders, um jedes Jahr neue Prognosen zu erstellen und frühzeitig mit der Therapie zu beginnen.

Start und Höhepunkt der Pollensaison haben sich bei den Frühblühern wie Erle, Hasel, Weide und Ulme in den letzten 30 Jahren im Schnitt um 20 Tage nach vorn verschoben. Anfang Februar ist bereits mit ihnen zu rechnen. Dafür hat sich die Saison nicht verlängert, wie es für die Gräser und manche Bäume (Birke, Eiche, Buche, Esche, Platane, Linde) gilt. Im Mittelmeerraum ist generell mit einer Saisonverlängerung für alle Allergiker zu rechnen.

Eine höhere Pollenbelastung, gemessen durch die Anzahl an Pollen pro Kubikmeter Luft, tritt bei den Pflanzengattungen auf, die zwischen Juni und September blühen. Dazu gehören Getreide, Gänsefuß, Sauerampfer und Spitzwegerich. Besonders betroffen sind die Alpenregionen, also Österreich, die Schweiz und Ostfrankreich.

Zwar gibt es keinen direkten Beweis, dennoch kann die globale Erderwärmung Ursache der veränderten Pollenflugsaison sein. Der Frühling zieht immer eher ins Land und bringt immer öfter höhere Temperaturen mit sich. Das verändert die Vegetation weltweit. Die Ungewissheit, wann und wo welche Pollen auftreten, beeinträchtigt den Allergiker deshalb nicht nur zu Hause. Auch auf beruflichen Reisen oder privat im Urlaub gibt es weltweit Einschränkungen.

Auf die Saison können sich Allergiker wohl zukünftig kaum noch vorbereiten. Es sind immer öfter Therapien gefragt, die im akuten Fall sofort wirksam sind. Der Wirkstoff Azelastin, ein modernes Antihistaminikum mit dreifacher Wirkung, ist daher für Schnupfengeplagte eine echte Alternative. Azelastin wirkt antiallergisch, antientzündlich und stabilisiert die bei Allergikern involvierten Mastzellen.

Im Gegensatz zu Cromoglicinsäure und Glucocorticoiden muss Azelastin nicht tagelang vor dem erwarteten Allergieschub und über die gesamte Dauer der Saison eingenommen werden. Es wird nur bei Bedarf angewendet und wirkt sofort, nämlich innerhalb von 10 bis 12 Minuten. Die Wirkung hält bis zu 12 Stunden an. Deshalb muss das Nasenspray pro Nasenloch nur zweimal täglich angewendet werden. Azelastin wird von den meisten Patienten sehr gut vertragen. Viele Anwender bestätigen, dass Azelastin eindeutig die Lebensqualität verbessert.

Erkältung oder Allergie? Das ist hier die Frage!

Allergien können das ganze Leben beeinträchtigen - Beruf und Freizeit. Die erste Fahrradtour des Jahres ist gründlich vermiest, denn es juckt und kribbelt in der Nase. Niesen und ein verstopftes Geruchsorgan folgen. Die Augen tränen. Es ist draußen einfach noch zu frisch. Doch kann eine Erkältung sich so rasch ankündigen? Hinter diesen Symptomen kann auch eine Allergie stecken - selbst im Winter. Ein Besuch beim Arzt ist notwendig, wenn die Beschwerden länger als sieben Tage anhalten. Mit einer Allergie ist nicht zu spaßen.

Ein allergischer Schnupfen kann einem das Leben schwer machen. Tagaus tagein quält die ständig laufende Nase seinen Besitzer. Juckreiz und häufiges Niesen tun ihr Übriges. Wenn die Nase dann auch noch verstopft ist, ist jeder Spaß an der frischen Luft passé. Walken, Joggen und Radeln verbieten sich, wenn draußen gerade die Pollen fliegen. So harmlos das klingt. Wer davon betroffen ist, fühlt sich eingeschränkt, betrogen. Ein allergischer Schnupfen bedeutet für die Betroffenen einen immensen Verlust an Lebensqualität.

Doch wann ist der Schnupfen allergisch? Wann ist es eine harmlose Erkältung? Das ist oft schwer zu unterscheiden. Halten die Beschwerden länger als sieben Tage an, ist das ein Hinweis auf eine allergische Komponente. Abklären kann das nur ein Arzt.

Wer ganzjährig oder auch nur phasenweise, also saisonal, mit Schnupfen zu tun hat, sollte die Ursache abklären lassen. Bei einer Pollenallergie hilft meist nur das Meiden der Allergene. Das heißt drinnen bleiben und Fenster zu. Und das über mehrere Monate hinweg. Wer sich das nicht antun will, muss auf Arzneimittel zurückgreifen. Schnell wirksame Arzneimittel, wie das Antihistaminikum Azelastin können die Symptome schon innerhalb von 15 Minuten lindern. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie an weiteren Informationen interessiert sind.

Steckbrief: Erle (Alnus)

Familie: Birkengewächse
Heimat: Mitteleuropa (Grün-, Grau- und Schwarzerle)

Erlen sind sommergrüne Bäume oder Sträucher, die viel Wasser, aber nur wenige Nährstoffe benötigen. Sie sind deshalb oft an Bächen oder Flüssen zu finden. An ihren Wurzeln bilden sie Knöllchen aus und leben mit einem Pilz in Symbiose. Das bedeutet, die Erle bereitet für andere, anspruchsvollere Pflanzen den Boden vor.
Aber nicht nur darin sind Erlen Vorreiter.

Erlen blühen schon sehr früh im Jahr. In diesem Jahr wurde bereits im Januar Erlenpollenflug gemessen. In seiner Allergieauslösenden Potenz sollen die Erlenpollen seit einiger Zeit die Haselpollen übertrumpfen. Die Erle zählt damit zu den jahreszeitlich ersten und stark Allergieauslösenden Bäumen und Sträuchern. Achten Sie also auf die Pollenflugvorhersagen. Erlenpollen können viele Kilometer weit fliegen und machen auch vor Landesgrenzen keinen Halt.

Vom Himmel zur Hölle: Ambrosia - Götternahrung und Super-Allergen

Nektar und Ambrosia - in der griechischen Sage dienten sie den Göttern als Nahrung und machten sie unsterblich. Was Botaniker heute unter Ambrosia verstehen, ist die Beifuß-Ambrosie, Ambrosia artemisiifolia. Und die ist nicht sehr göttlich. Denn in der Blütezeit der aus den Vereinigten Staaten von Amerika und Kanada stammenden Pflanze, von Juli bis Ende Oktober, leiden viele Allergiker an ihren Pollen. Und die Gefahr eine Allergie zu entwickeln steigt.

Die Ragweed-Pflanze, so der anglo-amerikanische Name der Beifuß-Ambrosie, gehört zu den Asteraceae. Sie vermehrt sich über Samen. Daher erfolgt ihre Verbreitung durch den Wind und die Vögel. Durch den zunehmenden internationalen Warenverkehr und die Reisetätigkeit ist der Ambrosiensamen auch nach Europa gelangt.

Die Pflanze bevorzugt Tieflagen, wächst also bis zu einer Höhe von 500 Metern. Sie benötigt lange, warme Sommer und reichlich Feuchtigkeit. Die Beifuß-Ambrosie wächst daher gern auf unbebauten Flächen in Neubaugebieten, auf Industriebrachen und Erdaufschüttungen, entlang von Straßen und Waldwegen, in Feldern und Parkanlagen.

Als windbestäubte Art bildet die Ambrosie große Mengen an Pollen, die schwere Allergien auslösen können. Die allergische Rhinitis, die leicht mit einem Erkältungsschnupfen verwechselt werden kann, gehört dazu. Dort, wo die Ambrosie heimisch geworden ist, reagieren bis zu 20 Prozent aller Einwohner allergisch auf die Pollen. Und die besondere Gefahr: Bei Allergikern, die auf Ambrosia reagieren, tritt doppelt so häufig Asthma auf als bei anderen Pollenallergikern. Vermeiden Sie also den Kontakt!

Häufige Anfragen allergiegeplagter Menschen

Im April und Mai habe ich es jedes Jahr mit einem Dauerschnupfen und einer verstopften Nase zu tun. Mein Arzt hat mir nun geraten, das Cromoglicinspray, das ich schon immer ab März regelmäßig benutze, gegen ein anderes Nasenspray, mit dem Wirkstoff Azelastin , auszutauschen. Das soll ich nur bei Bedarf nehmen. Wirkt das dann noch?

Im Gegensatz zu Cromoglicinsäure und auch zu Glucocorticoidhaltigen Sprays muss das Antihistaminikum Azelastin nur dann eingesetzt werden, wenn die Beschwerden auftreten. Zwei Sprühstöße täglich, morgens und abends, reichen schon aus, um die Symptome effektiv zu reduzieren. Nach 15 Minuten sind die meisten Patienten beschwerdefrei. Anders als andere Antihistaminika hat Azelastin noch einen Vorteil: es wirkt zugleich antiallergisch, antientzündlich und Mastzell-stabilisierend. Mit Azelastin hat Ihnen Ihr Arzt also einen modernen und besonders wirksamen Wirkstoff verordnet.
Gute Besserung wünscht Ihre Redaktion!

Seit zwei Jahren leide ich an einer Allergie auf Hausstaubmilben. Ich sauge und lüfte täglich. Trotzdem werde ich die Spinnentierchen nicht los. Woran kann das liegen?

Hausstaubmilben sind keine Folgeerscheinung mangelnder Hygiene, sondern gehören zu unseren natürlichen Mitbewohnern. Sie haben in unseren Wohnungen einfach ideale Lebensbedingungen: Eine Raumtemperatur von 25 bis 30 Grad Celsius, eine relative Luftfeuchtigkeit von 65 bis 80 Prozent ist für sie ideal. Als Nahrung dienen ihnen Hautschuppen und Schimmelpilze. Durch die regelmäßige Reinigung der Böden und das Lüften können Sie die Anzahl der Milben und damit auch deren Allergieauslösenden Kot zwar deutlich reduzieren. Ganz verhindern können Sie die Tierchen aber nicht. Weitere Tipps zur Verminderung der Hausstaubmilbenallergie finden Sie in unserem heutigen Expertentipp.
Gute Besserung wünscht Ihre Redaktion!

Tipps vom Experten - heute:
So bekämpfen Sie die Hausstaubmilbenallergie

  • Lüften Sie 4-5 x täglich für 5-10 Minuten
  • Überheizen Sie die Räume nicht (Schlafzimmer max. 20°C)
  • Vermeiden Sie Staubfänger
    • Offene Regale
    • langflorige Teppiche
    • dicke Vorhänge
    • Kissen
    • Stofftiere
    • Pflanzen und Trockenblumen
  • Wischen Sie regelmäßig Staub und glatte Böden jeden 2. Tag feucht durch
  • Tauschen Sie - wenn möglich - Teppichböden gegen glatte Böden und Pols-termöbel gegen Ledermöbel
  • Verwenden Sie Matratzen, Decken und Bettbezüge aus allergenfreiem Mate-rial
  • Reinigen Sie das Bettzeug wöchentlich, lüften Sie es täglich
  • Schaffen Sie sich spätestens nach 8 Jahren neue Matratzen an
  • Verwenden Sie keine Luftbefeuchter

Überprüfen Sie Ihr Allergie-Wissen

1. Welche Pollen sind die ersten des Jahres?

A. Erle
B. Linde

2. Wie schnell wirkt Allergodil?

L. In 12 Stunden
Z. In 15 Minuten

3. Wie lange dauert etwa ein Erkältungsschnupfen?

A. Das hängt vom Virus ab
E. Etwa sieben Tage

4. Welches ist die Heimat der Grünerle?

L. Mitteleuropa
S. USA und Kanada

5. Wie heißt der anglo-amerikanische Name der Beifuß-Ambrosie?

A. Ragweed
I. Nektar

6. Welches Risiko birgt die Ambrosie?

S. Das Asthmarisiko steigt
F. Sie verursacht Nahrungsmittelallergien

7. Welcher Teil der Hausstaubmilbe löst Allergien aus?

E. Der Kopf
T. Der Kot

8. Wie häufig sollten die Matratzen gewechselt werden?

O. Alle 2 Jahre
I. Spätestens nach 8 Jahren

9. Wie heißt der medizinische Fachbegriff für Schnupfen?

N. Rhinitis
M. Asteracea

10. Wie kann man sich vor dem Angriff der Pollen schützen?

E. Bei geschlossenen Fenstern zu Hause bleiben
P. Mit einem Nasenspray

Wenn Sie alle 10 Fragen beantwortet haben, ergeben die Anfangsbuchstaben der richtigen Antworten folgendes Lösungswort:

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