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AzelastinE-News - 2/2009

Liebe Leserinnen und Leser,

nach einem langen und strengen Winter fangen die Pflanzen an zu blühen und holen ihren Rückstand jetzt schnell auf. Höchste Zeit für die nächste Ausgabe unseres Newsletters - mit dem Thema Rhinitis!

In dieser Ausgabe finden Sie alles über die nahende Sommersaison: Ihren wohlverdienten Urlaub und das sonnige Wetter, das für Allergiepatienten eine echte Herausforderung ist. Wo können Allergiker überhaupt hinreisen, ohne zu sehr unter Pollenflug leiden zu müssen? Was müssen Sie bei Reisen bedenken, wenn Sie Allergien haben? Das Klima spielt im Leben von Allergiepatienten eine große Rolle. Zu welcher Tageszeit sollten Sie die Zimmer lüften? Wie übersteht ein Allergiker das trockene und warme Wetter am besten?
Zusätzlich erhalten Sie Informationen über Gräser, eine Pflanzenfamilie, die vom Menschen selbst verbreitet wird.

Heuschnupfen oder auch Heufieber - eine laufende Nase, an der Heu gar nicht schuld ist und zu der sich auch kein Fieber gesellt - ist ein weiteres Thema in dieser Ausgabe. Und auch dieses Mal gibt es wieder zwei Fragen und Antworten, die Sie vielleicht interessieren könnten. Außerdem noch den Rat eines Fachmanns, wie Sie Gräserpollen überlisten können.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

Ihr Team von den Azelastine-News

Mit Pollenallergien unterwegs

"Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen" - an diesem Zitat aus "Urians Reise um die Welt" des berühmten deutschen Dichters Matthias Claudius aus dem 18. Jahrhundert ist viel Wahres dran. Reisen sind aber nicht für alle Menschen erfreulich und spannend. Für Allergiker bedeuten sie manchmal auch eine echte Herausforderung und Belastung. Ziel, Reiseweg und Reisezeit, ja selbst die Unterkunft - alles muss genauestens geplant werden. Und vor allen Dingen: Sie dürfen auf keinen Fall vergessen, ausreichend Medikamente mitzunehmen!

Die meisten Allergiepatienten haben sich ihr Leben im Alltag recht gut eingerichtet. Ihr Zuhause und ihre Umgebung sind so pollenfrei wie möglich. Sobald die Luft draußen voller Pollen ist, bleiben Allergiegeplagte zu Hause - eine hilfreiche Medikation für sie. Wenn Allergiker aber reisen, tauchen viele Probleme auf. Dicht bewaldete Gebiete genau wie Mittelgebirge sind häufig tabu. Das "Wohin?" ist eine äußerst wichtige Frage.

Menschen, die auf Pollen und Staubmilben reagieren, sollten beispielsweise die hochalpinen Regionen in Betracht ziehen. Ab 1.500 Meter über Meereshöhe ist die Luft nur äußerst gering mit Pollen und Milben belastet. Die Gräser blühen nur zwei Wochen im Jahr. Ab Anfang Juli gibt es dort keine Pollen mehr. Auch das Klima auf kleinen Inseln, die nicht zu nah an der Küste liegen, wird von Allergikern gut vertragen. Von den Pflanzen auf der Insel selbst kommen nicht allzu viele Pollen. Und meistens ist es dort windig, so dass diese Pollen aufs Meer geweht werden. Die Meeresküste tut Allergiegeplagten oft gut. Wenn der Wind vom Meer kommt, ist die Luft nahezu pollenfrei.

Die beste Reisezeit hängt vom Reiseziel ab. In Südeuropa blühen die Pflanzen sehr viel früher als in Nordeuropa. Reisen auf die südliche Halbkugel kehren das sonst geltende Gesetz um: In diesen Ländern ist die Pollenbelastung von September bis März am höchsten.

Egal, ob sie mit dem Auto, Zug, Bus oder Flugzeug reisen - Allergiker müssen sich über ihr Transportmittel informieren. Wenn Sie mit dem Auto unterwegs sind, sollten Sie es vor Ihrer Reise gut lüften. Halten Sie die Fenster während Ihrer Fahrt geschlossen. Wenn Sie ein neues Auto kaufen, sollte es mit speziellen Pollenfiltern in der Klimaanlage und im Belüftungssystem ausgestattet sein. Fahren Sie am besten abends los, da die Pollenbelastung dann geringer ist. Das gilt auch für Reisen mit dem Bus oder dem Zug. Oft wird es Ihnen aber nicht möglich sein, die Entscheidungen von Reisegruppen zu beeinflussen. Im Flugzeug sollten Sie immer Nasenspray benutzen, damit die Nasenschleimhaut nicht austrocknet. Trockene Schleimhäute würden allergische Symptome verschlimmern.

Viele Touristenregionen auf der ganzen Welt bieten Unterkünfte, die für Allergiker geeignet sind. Normalerweise sind trockene und sonnige Zimmer besser als feuchte und schattige Räume in der Nähe vom Swimmingpool.

Menschen, die unter Atemwegsallergien wie Rhinitis oder Konjunktivitis leiden, müssen immer ihre Medikamente mit dabei haben. Nasensprays (wie Antihistaminika) und Asthmasprays sind immer hilfreich, wenn der Kontakt mit Allergenen unvermeidbar ist. Patienten sollten Sprays mit einem schnellen Wirkungseintritt bevorzugen, so beispielsweise Sprays, die die Substanz Azelastin enthalten. Dieses hochmoderne Antihistaminikum kann bei Bedarf eingesetzt werden ? also genau dann, wenn es nötig ist. Es kann Ihre Allergiesymptome innerhalb von nur 15 Minuten lindern. Die Wirkung hält bis zu zwölf Stunden an. Selbst die beste Planung kann von Allergenen durchkreuzt werden. Lassen Sie es nicht darauf ankommen!

Wie sich das Wetter auf Allergien auswirkt

Die Sonne scheint, die Luft ist warm und trocken und ab und zu sorgt ein leichter Wind für angenehme Kühle. So genießen die meisten Menschen die Sommertage. Nur für Allergiepatienten bedeutet dieses Wetter nichts Gutes: Trockene Luft in Kombination mit einer frischen Brise bringt einen besonders starken Pollenflug. Trotzdem müssen Allergiker Aktivitäten im Freien nicht unbedingt meiden, wenn sie die richtigen Medikamente haben.

Von Dezember bis Oktober ist der Wetterbericht für Allergiegeplagte die wichtigste Nachricht des Tages. Der Einfluss des Wetters auf die Pollenbelastung ist immens. Windstärke, Windrichtung, Luftfeuchtigkeit und Niederschlag steuern die winzigen Blütenbestandteile. Bei einer starken Brise können Pollen eine Entfernung von mehr als 1.000 Kilometer zurücklegen. Wenn es zu regnen beginnt, ist die Pollenzahl zunächst sehr hoch. Dann aber wäscht der Regen die Pollen weg und die Luft ist nahezu pollenfrei. Im Gegensatz dazu ist trockene Luft voll von diesen kleinen Pflanzenpartikeln.

Bei trockenem Wetter sollten Allergiepatienten Salzwasser-Nasenspray benutzen, damit die Nasenschleimhaut nicht austrocknet. In ländlichen Gegenden fliegen die Pollen hauptsächlich morgens. In Städten ist die Pollenbelastung abends am höchsten. Für die Nasenschleimhäute ist ein feuchtes Klima gut. Sie sollten daher viel trinken.

Auch wenn Sie Allergien haben - lassen Sie sich von diesen paar winzigen Pflanzenpartikeln bloß nicht die Laune verderben! Selbst wenn die Natur Sie leiden lässt, Sie können sie trotzdem genießen! Vorausgesetzt natürlich, Sie haben immer die richtigen Medikamente zur Hand. Helfen können Präparate, die lokal angewendet werden, wie beispielsweise Nasensprays und Augentropfen. Einige dieser Medikamente enthalten die Substanz Azelastin. Azelastin ist ein modernes Antihistaminikum, das die Symptome innerhalb von nur 15 Minuten lindert und nur bei Bedarf eingesetzt werden muss. Nämlich sobald die Nase juckt, läuft, Sie niesen müssen oder rote Augen haben. Die Wirkung hält bis zu zwölf Stunden an. Azelastin ist sehr gut verträglich und kann die Lebensqualität von vielen Allergiepatienten deutlich verbessern.

Profil: Gräser (Gramineae / Poaceae)

Familie: Gramineae, Pocaceae
Heimat: weltweit

Gräser sind Kosmopoliten. Zu beiden Familien, Graminaceae und Pocaceae, gehören rund 8.000 verschiedene Arten. Viele Getreidepflanzen und Futterpflanzen zählen auch zur Familie "Gräser". Die wichtigste Familie stellen die Gramineae, die auch Süßgräser genannt werden. Die Pflanzen sind mittelhoch oder hoch. Die Pollen der Gramineae verbreiten sich sehr leicht über große Entfernungen und lösen häufig Allergien aus. In Mitteleuropa kommt die Gräserpollenallergie am häufigsten vor.

Alle Gräser der Gramineae-Familie sind ähnlich aufgebaut: Sie sind in Nodien und Internodien gegliedert, bei denen es sich um tiefliegende Erneuerungsorgane handelt. Sie ermöglichen der Pflanze das Überleben in kaltem, feuchtem wie auch in sommertrockenem Klima. Die Blätter haben so genannte basale Meristeme für die Regeneration nach Verbissschäden oder Mähen. Während der Blütenstengel der Pflanze hochwüchsig ist, ist die Blüte reduziert, um die Pollenverbreitung zu erleichtern.

Gramineae werden seit vielen Jahrtausenden angebaut. Sie finden sich seit den ersten Anzeichen von Sesshaftigkeit im Bereich von Siedlungen. In Kleinasien wurde Weizen angebaut, in Mittelamerika war es Mais, im asiatischen Bereich der Reis. Diese drei Süßgräser sind der Ausgangspunkt für viele neue Varianten, die an unterschiedliche Ansprüche angepasst wurden. Die Welternährung beruht auch heute noch auf diesen Gräsern.

Heuschnupfen - die Nase läuft auch ohne Heu

Wenn die Nase im Frühling anfängt zu jucken, ständig läuft und Sie immerzu niesen müssen, denken Sie höchstwahrscheinlich: Heuschnupfen. Doch Heuschnupfen ist ein sehr irreführender Begriff. Nicht das Heu selbst ist für die Beschwerden verantwortlich, sondern die Pollen von unterschiedlichen Pflanzen, darunter auch Gräser. Ebenso muss bei Heuschnupfen eine genetische Veranlagung vorliegen. Möchten Sie einen guten Rat?

Menschen mit Heuschnupfen leiden unter einer juckenden Nase und häufigem Niesen. Die Nase läuft und läuft oder ist so geschwollen, dass sie dauernd verstopft ist. Heuschnupfen, den man in Fachkreisen saisonale allergische Rhinitis nennt, ist eine Qual und sehr schmerzhaft.

Die Beschwerden werden durch sehr kleine Bestandteile der Blüte, den Pollen, ausgelöst. Dieser kann bis zu 1.500 Meter hoch und über Entfernungen von 300 Kilometer und mehr fliegen. Während der Pollensaison wird die "Durchschnittsnase" mit bis zu 8.000 Pollen pro Tag konfrontiert. Bei Allergikern braucht es allerdings nur 50 Pollen, um eine Immunreaktion hervorzurufen.

Das Immunsystem der betroffenen Menschen hält Pollen irrtümlicherweise für Feinde. Es beginnt, sich gegen den Pollen zur Wehr zu setzen. Ein wichtiger Vermittler der Immunreaktion ist Histamin. Der Verbund wird im Blut freigesetzt, wenn es zu einer allergischen Reaktion kommt, die Durchblutung wird erhöht, mehr und mehr Sekret bildet sich und die Schleimhäute schwellen an und sind gerötet. Diese Reaktionen lösen Juckreiz und Schmerzen aus.

Einer für alle - alle für einen

Heuschnupfen lässt sich nicht heilen. Es gibt aber unterschiedliche Wege und Methoden, um die Beschwerden zu lindern. Nasensprays mit abschwellender Wirkung helfen. Sie sollten allerdings nur zwei oder drei Wochen lang eingesetzt werden. Wenn Sie sie länger nehmen, riskieren Sie, die Nasenschleimhäute zu schädigen. Kortikoide (Nasensprays) unterdrücken die Entzündung in der Nase. Sie werden eingesetzt, wenn die Symptome sehr schlimm sind. Mastzellenstabilisatoren sind Medikamente, die die Freisetzung von Mastzellenvermittlern verhindern. Sie müssen zwei bis drei Wochen, bevor die ersten Symptome auftauchen, und dann vier Mal täglich genommen werden.

Antihistaminika, wie der fortschrittliche H1-Blocker Azelastin, ein Medikament der ersten Wahl, sind eine hervorragende Alternative. Azelastin sorgt in rund 15 Minuten für eine schnelle Linderung aller Symptome. Es muss nur bei Bedarf angewandt werden. Die Wirkung von Azelastin hält lange und bis zu zwölf Stunden an. Ein oder zwei Sprühstöße pro Nasenloch zwei Mal täglich reichen aus, um die Symptome wirksam zu reduzieren. Azelastin verhindert die Freisetzung von Histamin, stabilisiert aber dabei gleichzeitig auch die Mastzellen. Azelastin ist gut verträglich und kann die Lebensqualität verbessern.

Häufige Anfragen allergiegeplagter Menschen

Sobald ich das Haus verlasse, fangen meine Augen an zu jucken und zu tränen. Die Bindehaut ist gerötet. Mein Arzt hat mir gesagt, dass ich eine Gräserpollenallergie habe. Er hat mir geraten, in der Apotheke Augentropfen zu kaufen, die Azelastin enthalten. Was halten Sie davon?

Das ist ein guter Rat. Augentropfen mit dem Wirkstoff Azelastin enthalten einen fortschrittlichen H1-Blocker, der alle Symptome wie Jucken, tränende Augen und eine gerötete Bindehaut (Konjunktivitis) schnell lindert (innerhalb von 10 Minuten). Die Tropfen sind einfach anzuwenden und müssen nur bei Bedarf genommen werden. Es ist nicht nötig, die Tropfen vorab zu benutzen, um eine allergische Reaktion zu verhindern. Es reicht auch, wenn Sie die Tropfen zwei Mal täglich anwenden, da die Wirkung rund zwölf Stunden anhält. Die Augentropfen sind sehr gut verträglich. Von diesem modernen Antihistaminikum werden Sie nicht müde. Azelastin ist ein Nicht-Steroid und hat daher weniger Nebenwirkungen. Diese Eigenschaften helfen Ihnen, wenn Sie auf Reisen sind. Die Pollenbelastung in Urlaubsländern ist oft ganz anders als die zu Hause. Allergiker sollten ein gutes Medikament griffbereit haben - immer und überall.
Wir wünschen gute Besserung!
Ihr Redaktionsteam

Ich versuche, meine Pollenallergie mit einer spezifischen Immuntherapie in den Griff zu bekommen. Dabei wurden mir Gräserpollen unter die Haut gespritzt. Die Wirkung ist eigentlich gut. Manchmal habe ich allerdings immer noch eine laufende oder verstopfte Nase. Was kann ich tun?

Die spezifische Immuntherapie (SIT) ist eine gute Methode bei der langfristigen Behandlung von Allergien. Einigen Patienten hilft diese Therapie sehr dabei, eine Verschlimmerung und das Fortschreiten der Krankheit zu vermeiden, die sich sonst manchmal zu Asthma entwickeln kann. Nach einer SIT tritt Asthma weniger häufig auf und die Allergiesymptome werden reduziert. Die trotzdem noch auftretenden Symptome können leicht mit Nasensprays oder Augentropfen, die direkt am Entstehungsort wirken, behandelt werden. Sehr gut eignen sich beispielsweise Mittel, die Azelastin enthalten. Dieses Antihistaminikum muss nur dann eingesetzt werden, wenn die Symptome auftauchen. Das Medikament sorgt für eine schnelle Linderung, innerhalb von nur fünfzehn Minuten fühlen Sie sich besser. Azelastin hat eine antiallergische und antientzündliche Wirkung und stabilisiert die Mastzellen. Ein oder zwei Sprühstöße pro Nasenloch zwei Mal täglich reichen aus, um die Schleimbildung zu stoppen und die Nase frei zu machen. Azelastin ist daher eine sehr gute Ergänzung zu Ihrer spezifischen Immuntherapie.
Wir wünschen gute Besserung!
Ihr Redaktionsteam

Expertenrat - heute:
So überlisten Sie Gräserpollen

  • Meiden Sie blühende Wiesen.
  • Bleiben Sie zu Hause, wenn es draußen warm und trocken oder sehr windig ist.
  • Schließen Sie Fenster und Türen.
  • Lassen Sie nie getragene Kleidung in Ihrem Schlafzimmer liegen.
  • Waschen Sie sich jeden Abend die Haare.
  • Reinigen Sie Ihre Brille regelmäßig und komplett mit warmem Wasser.
  • Kaufen Sie ein Auto mit speziellen Pollenfiltern oder rüsten Sie diese nach, falls möglich.
  • Vermeiden Sie Spaziergänge, wenn die Luft voller Pollen ist (April bis Oktober) - besonders am Abend und in den frühen Morgenstunden, wenn die Luft die höchsten Pollenbelastungen hat.
  • Verbringen Sie Ihren Urlaub an der Küste, im Hochgebirge oder in der Wüste. Dort ist die Pollenbelastung am geringsten.
  • Versuchen Sie herauszufinden, auf welche Pollen Sie genau reagieren.
  • Achten Sie auf die lokalen Pollenflugvorhersagen, bevor Sie nach draußen gehen.
  • Haben Sie Ihre Medikamente immer griffbereit.